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    Das sind die „Tubes of the Year 2021“

    16.11.21 | 09:00 Uhr

    Nachhaltigkeit stand im Fokus der meisten Siegerkonzepte

    Der europäische Verband der Tubenhersteller etma hat die „Tube of the Year 2021“ gekürt. In den vier Kategorien dominierten dabei Neuheiten, bei deren Entwicklung das Thema Nachhaltigkeit im Fokus stand.






    Recycling und Ästhetik

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    So gewann das österreichische Unternehmen Tubex Wolfsberg die Kategorie Aluminiumtuben mit seiner 5-ml-Mustertube für Evercalm Redness Relief. Laut Hersteller wird sie aus 100 Prozent recyceltem Aluminium produziert, wobei 95 Prozent aus Post-Consumer-Material stammen. Die Monotube ist vollständig recycelbar und besitzt ein Verschlusssystem aus Aluminium anstelle des konventionellen Schraubverschlusses aus Kunststoff. Die Verpackung kann so in einem Produktionsschritt gefertigt werden, heißt es weiter.

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    Sieger in der Kategorie Kunststofftuben wurde das französische Unternehmen Albèa. Seine ausgezeichnete Tube besteht aus PCR-Material und entstand für Aflofarm Artishoq. Ausgestattet mit PCR Encore, besitzt sie ein einprägsames Design mit einem Blautonverlauf über die gesamte Tubenfläche in 4-Farben-Flexodruck und weißem Siebdruck, so die Jury.

    Convenience und Kunststoffersatz

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    In der Kategorie Laminattuben gewann Hoffmann Neopac aus der Schweiz mit seiner Stylo Pipetten-Tube für Filorga Laboratoires Paris. Sie kommt für die Anti-Aging-Pflegecreme Skin-Unify Radiance zum Einsatz, wo sie mit einem neuartigen Pipetten-Applikator ein präzises und hygienisches Auftragen der Creme direkt von der Tube auf die Haut ermöglicht. Ein kegelförmiger Verschluss schützt laut Hersteller den Applikator, und das Polyfoil-Barrierelaminat gewährleistet einen optimalen Schutz der Rezeptur.

    Gleich zwei Gewinner gab es in der Kategorie Sustainability, bei beiden handelt es sich um eine Tubenverpackung aus Papier.

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    Permapack aus der Schweiz verwendete für eine Limited Edition Handcreme von Kneipp einen Papierverbund, der zu 71 Prozent aus Papier und Zellulose besteht. Im Innern wird laut Hersteller eine EVOH-Barriere eingesetzt, wie sie beispielsweise im Getränkebereich üblich ist.


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    Albéa Frankreich entwickelte eine Tube, bei welcher der Einsatz von Kunststoff im Tubenkörper und der Tubenschulter (ohne Verschluss) im Vergleich zu existierenden Lösungen um 45 Prozent reduziert werden konnte. L’Oréal Vichy nutzt diese Tubenlösung für seine Sonnenpflege. Die Lösung eignet sich laut Hersteller auch für weitere Endabnehmermärkte.

    Monomaterial mitsamt Barriere

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    Bei den Prototypen gewann schließlich die Polyfoil MMB-Tube (Mono-Material-Barrier) von Hoffmann Neopac. Der Tubenkörper wird in einem Laminierprozess hergestellt, während andere Lösungen auf geblasene oder extrudierten Folien setzen, so das Unternehmen. Die Vorteile sind eine verbesserte Barrierewirkung und mehr ästhetische Optionen für den Tubenkörper, heißt es weiter. Die Schulter und der Verschluss der Tube bestehen aus Low MFI HDPE und einem Minimum von 2 Prozent weiterer Materialien. Dem Unternehmen zufolge ist dies die erste MMB-Tube aus HDPE, welche die vollständige RecyClass Technology & Product-Zulassung erhielt.

    Quelle, Foto: etma

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