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    Auf dem Weg zum DNP

    10.09.21 | 08:00 Uhr

    Acht Kosmetikunternehmen sind nominiert für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Design

    Zum zweiten Mal zeichnet die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis (DNP) in einem Design-Wettbewerb nachhaltige Gestaltungskonzepte der deutschen Wirtschaft aus. Der Preis soll Ideen und Innovationen würdigen, welche im Zusammenspiel von Funktion und Form eine „reale Transformation“ wirksam umsetzen können, so die Ausrichter. Acht Unternehmen der Kosmetikbranche haben es auf die Nominiertenliste geschafft.

    Auswirkungen auf die Umwelt werden umfassender betrachtet

    Beiersdorf tritt mit seiner Nivea Shower Refill Station an. Zusammen mit der Drogeriemarktkette dm testete der Hersteller deutschlandweit die Möglichkeit, dass Verbraucher leere Flaschen der Pflegeduschen bis zu drei Mal wieder auffüllen konnten. Es galt dabei, praktikable Lösungen zur Förderung einer Kreislaufwirtschaft zu bewerten und bei den Verbrauchern das Bewusstsein für Wiederverwendung und Recycling zu stärken.

    Dm selbst ist nominiert für seine Eigenmarke Pro Climate, deren Produkte nicht nur klima-, sondern umweltneutral sind. Gemeinsam mit der TU Berlin und Herstellpartnern entstand ein drogistisches Kernsortiment, bei dem von Beginn an die Auswirkungen auf die Umwelt reduziert wurden. Nicht vermeidbare Umweltauswirkungen aus Produktion und Entsorgung kompensiert das Unternehmen eigenen Angaben zufolge durch Flächenaufwertung für Klimawandel, Eutrophierung, Versauerung, Sommersmog und Ozonabbau.

    Natürliche Inhaltsstoffe und recycelbare Verpackung sind gefragt

    Die Herforder Naturseifen Manufaktur gelangte mit mit ihrem nachhaltigen Gesamtkonzept auf die Nominiertenliste. Die Botschaft „gut braucht wenig“ durchläuft alle Stationen des Produktzyklus, so der Hersteller. Die festen Naturseifen werden aus maximal sechs bis elf Rohstoffen aus kontrolliert-biologischer oder biologisch-dynamischer Landwirtschaft per Hand im traditionellen Kaltrührverfahren hergestellt.

    Die Naturkosmetikmarke Lavera bewirbt sich mit ihrer Deo-Creme „Natural & Strong“ um den DNP Design. Die Wirkkomposition mit Bio-Ginseng und natürlichen Mineralien soll dem Hersteller zufolge das Wachstum geruchsverursachender Bakterien verringern und mindestens 48 Stunden Schweißgeruch vorbeugen. Die Creme kommt ohne Aluminiumsalze sowie Alkohol aus. Ihre Verpackung besteht zu 100 Prozent aus recyceltem Material.

    Gewohnte Formen der Produktpräsentation werden aufgebrochen

    Mit dem Sante Family Feste Glanz Pflege-Shampoo Bio-Birkenblatt & pflanzliches Protein von Logocos ist ein weiteres Naturkosmetikprodukt nominiert. Die feste Reinigung beschreibt das Unternehmen als besonders mild und ergiebig schäumend. Die Alternative zu herkömmlichen Shampoos ist demnach umweltfreundlich, ressourcenschonend und aus nachwachsenden Rohstoffen. Die Kartonverpackung besteht zu 100 Prozent aus recycelten Fasern und mineralölfreien Farben.

    Kosmetikhersteller Levy & Frey ist nominiert für seinen Ansatz, mit nachhaltiger und plastikfreier Körperpflege in Pulverform eine traditionelle Industrie komplett neu zu denken und revolutionieren. Basis des Konzeptes sind Pulver, die mit Wasser gemischt zu cremigen, geligen Produkten wie Handseife, Duschgel, Shampoo und Conditioner werden. Laut Hersteller spart dabei jedes Pulver Refill eine Plastikflasche ein. Denn neben dem Pulver ist auch die passende Aufbewahrungsflasche erhältlich, die über Jahre wiederverwendbar sein soll.

    Eine der begehrtesten Auszeichnungen

    Ebenfalls unter den Nominierten ist Oyess mit seiner 100-prozentig natürlichen und nachhaltigen Lippenpflege. Die Formulierung basiert laut Hersteller auf ausgewählten Bio-Inhaltsstoffen. Die Produkte werden in Deutschland CO2-neutral hergestellt und sind frei von Tierversuchen. Die Verpackung besteht aus recyceltem Plastik und Papier.

    In der Kategorie „Visionen“ wurde Tunap für eine patentierte, neue Technologie nominiert. Sie ermöglicht es, Aerosoldosen und Kappen aus Recyclingpapier zu fertigen. Sie bestehen aus gewickeltem Karton, der zu 100 Prozent aus Altpapier gewonnen wird. Im Inneren des Dosenkörpers werden Treibgase reduziert und der Inhalt weiterhin zuverlässig geschützt.

    Die Preisverleihung findet im Rahmen des 14. Deutschen Nachhaltigkeitstages am 2. Dezember in Düsseldorf statt. Der DNP gilt mit acht Wettbewerben und über 1.000 Bewerbern als einer der umfassendsten Preise seiner Art in Europa.

    Quellen: DNP / Alle Nominierten

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