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    Recyceltes Aluminium ist gefragt

    07.06.21 | 09:00 Uhr

    Neue Legierungen und Kreislaufkonzepte sichern den Bedarf

    Die Nachfrage nach recyceltem Aluminium steigt. Jedoch kann der weltweite Aluminiumbedarf lediglich zu 30 Prozent durch recyceltes Material gedeckt werden. Die Industrie stellt daher neue Legierungen zur Verfügung, wie der internationale Verband der Aersoldosenhersteller, Aerobal, mitteilt. Damit sollen sich nicht nur leichtere Dosen herstellen lassen können. Entscheidend ist, dass die Materialien auch eine definierte Menge recyceltes Aluminium enthalten, so der Verband. „Dadurch wird die Umweltverträglichkeit der fertigen Dose verbessert, ohne dass es zu einer Beeinträchtigung der Funktionalität oder Sicherheit kommt“, sagt Aerobal-Präsident Leopold Werdich.

    „In diesem Zusammenhang ist eine transparente Dokumentation der Recyclingmaterialflüsse in der Wertschöpfungskette von entscheidender Bedeutung, die deutlich zeigt, welche Art von recyceltem Material in die Dose gelangt ist“, ergänzt der Generalsekretär des Verbands, Gregor Spengler. So könnten Kunden aus den verschiedenen Recyclingmaterialoptionen auswählen, solange das gewünschte Recyclingmaterial in der erforderlichen Spezifikation erhältlich ist.

    Kreislaufwirtschaft: Getränke- werden zu Aerosoldosen

    Wie sich der Zufluss von recyceltem Aluminium regeln lässt, zeigt das jüngste Projekt von Beiersdorf. Gemeinsam mit dem Schweizer Verpackungsunternehmen Nussbaum stellt die Gruppe Aerosoldosen aus zu 100 Prozent recyceltem Aluminium her. Nach einjähriger Entwicklungsphase fertigen die Partnerunternehmen die Aerosolverpackungen komplett aus alten Getränkedosen. „Wir setzen damit einen Rohstoffeinsatz ganz im Sinne der Kreislaufwirtschaft um“, so Markus Tomasini, CTO der Nussbaum Matzingen AG.

    Zur Herstellung der endlos wiederverwertbaren Aerosoldosen nutzen die Schweizer ihr Netzwerk im Raum Süddeutschland/Österreich/Schweiz. Sämtliche der als Rohstoff eingesetzten benutzten Alu-Getränkedosen werden regional beschafft, so der Hersteller. Das soll kurze Materialwege garantieren und anhand der gesteigerten Nachfrage zudem die Wertstoffkreisläufe Zentraleuropas unterstützen. Bereits Ende 2021 werden erste Beiersdorf-Produkte in Aerosoldosen aus 100 Prozent recyceltem Aluminium im Markt eingeführt, so die Partner.

    Quelle: Aerobal, Beiersdorf, Foto: Aerobal

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