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    Merz investiert in Männerpflege

    23.10.20 | 09:00 Uhr

    Die Gruppe beteiligt sich am Hamburger Start-up Brooklyn Soap

    Die Merz-Gruppe ist in das Hamburger Start-up-Unternehmen Brooklyn Soap eingestiegen. Mit diesem strategischen Investment will der Konzern seine Position am sogenannten Massmarket stärken.

    Brooklyn Soap ist ein noch junges Unternehmen im Trendsegment Männerpflege. Laut eigenen Angaben entstand das Start-up 2012 im WG-Wohnzimmer der Gründer und hat sich schnell zu einer „Hipster-Bartmarke“. Inspiriert wurden die Macher von handgemachten Pflegeprodukten, die sie auf den Flohmärkten Brooklyns sahen. Diesem Eindruck folgend steht auch die junge Marke für Produkte, die frei von Mikroplastik, Parabenen, Silikonen oder Schaumverstärkern sind und ohne Tierversuche auskommen, so das Unternehmen. Die Marke, so das Start-up weiter, ist heute in rund 5.000 Geschäften in der DACH-Region vertreten und erreicht über den eigenen Onlineshop knapp 30 Länder.

    Erstmalig in anderes Unternehmen investiert

    Über sein Tochterunternehmen Merz Consumer Care steigt Merz nun auch in den Trendmarkt mit ein. Die Tochter konnte eigenen Angaben zufolge bislang einige neue Marktsegemente für sich gewinnen und zählt heute in verschiedenen OTC-/Beauty-Bereichen zu den Marktführern. Jetzt geht sie neue Wege und investiert erstmalig in andere Unternehmen.

    „Brooklyn Soap hat den Trend 'Männerpflege, Barber-Shops, Nachhaltigkeit' frühzeitig erkannt und erfolgreich im Markt umgesetzt“, sagt CEO Frank Baldauf zur Investitionsentscheidung. Brooklyn Soap sei zudem der Sprung vom E-Commerce in den von großen Konzernen dominierten Massmarket gelungen. Dieses spräche für ein überzeugendes Produktkonzept und eine erfolgreiche Unternehmensstrategie.

    Beide Firmen sollen eigenständig bleiben

    Die Beteiligung sieht das Unternehmen laut eigenen Angaben auch als eine strategische, synergistische Partnerschaft für die Themen digitales Marketing, E-Commerce und die Zielgruppe der Männer. Einen direkten Einfluss auf das operative Geschäft und Themen wie Preis- und Margenkalkulation soll es nicht geben, so die Unternehmen. Beide Firmen werden weiterhin eigenständig im Markt agieren.

    Quelle, Foto: Merz

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