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    Roadmap in die Post-Corona-Ökonomie

    11.06.20 | 09:00 Uhr

    Die Corona-Krise markiert den Beginn eines langen Erneuerungszyklus der Wirtschaft. Drei Phasen der Erneuerung helfen Unternehmen zu verstehen, worauf sie sich jetzt einstellen müssen, um aus der Krise als Gewinner hervorzugehen.

    1. Neue Wege braucht das Land

    Der Shutdown hat alle gleichermaßen überraschend getroffen. Eine nie dagewesen Situation stellt den Nutzen bisheriger Erfahrungswerte in Frage. Darüber, wie die Krise verlaufen wird, gibt es vielfältige Theorien, die Unternehmen jedoch wenig nützen. Was es nun vor allem braucht, sind Entscheidungsfähigkeit, Selbstorganisation und Flexibilität in jedem Unternehmen. Alte Handlungsmuster werden nicht einfach wieder hochgefahren. Es müssen Wege gefunden werden, die der neuen Komplexität, ausgelöst durch ein erhöhtes Bewusstsein für globale Zusammenhänge und Abhängigkeiten, gerecht werden.

    2. Der Schnellste gewinnt

    In der „Now or never!“-Phase kommt es auf ein komplexes Selbstbewusstsein an. Es geht um Schnelligkeit, um Ideenreichtum und Visionen. Eine Krise bietet immer Hohlräume, die gefüllt werden müssen. Wer Visionen hat, ist nun vorne mit dabei. Getan ist besser als perfekt – denn nur wer bei den Schnellsten ist, seine Ideen einzubringen, kann die Krise gewinnbringend für sich nutzen.

    3. Manything goes

    „Manything goes.“ - in dieser Krisenzeit sind plötzlich Dinge möglich, die vorher unvorstellbar gewesen sind. Strukturen werden aufgebrochen, die vorher in Stein gemeißelt waren, Prototypen werden in ungeahnter Geschwindigkeit zum neuen Normal, andere Protagonisten kommen zu Wort, deren kreative und visionäre Eigenschaften bisher kaum eine Rolle spielten. Netzwerken gewinnt an Bedeutung – über Hierarchieebenen und Fachgrenzen hinweg schließen sich die Leute kurzerhand zusammen, die Lösungsvorschläge haben.

    Quelle: Zukunftsinstitut, Foto: Adobe Stock/ Jenny Sturm

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