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    Kosmetikmarketing für die Generation Z

    06.03.20 | 09:00 Uhr

    Wie sich junge Konsumentinnen voneinander unterscheiden und wie Unternehmen sie ansprechen können

    In einer Untersuchung hat sich Mintel mit der Frage auseinandergesetzt, wie Kosmetikmarketing die Generation Z am besten erreichen kann. Das Marktforschungsunternehmen kam zu dem Ergebnis, dass die Generation Z maßgeblich von Subkulturen bestimmt ist, die Unternehmen kennen und ansprechen müssen.

    Subkulturen auf dem Weg zum Erwachsenwerden

    Laut Mintel ist die Bildung von Subkulturen ein bekannter Schritt auf dem Weg zum Erwachsenwerden und ein Phänomen, das von Baby-Boomern bis Millennials schon beobachtet werden konnte. Jetzt befinden sich die Mitglieder der Generation Z (geboren von 1997 bis 2012) an genau dieser Stelle in ihrem Leben. Anders als die Generationen vor ihnen ist ihre Identitätsfindung allerdings stark vom Internet, insbesondere von Social Media, beeinflusst.

    VSCO Girls, E-Girls und und Instagram Baddies

    In der Analyse hat Mintel für junge Konsumentinnen auf dem Kosmetikmarkt drei Subkulturen hervorgehoben: VSCO Girls, E-Girls und Instagram Baddies.

    VSCO Girls bekamen ihren Titel durch die gleichnamige Foto-App, die ihren Nutzerinnen erlaubt, sich mit der Bildbearbeitung besonders kreativ auseinanderzusetzen und die Werke online zu teilen. Gemeint sind damit junge Frauen, die ihr Make-up und ihre Mode eher natürlich halten, aber trotzdem auf Social Media präsent sind.

    Sogenannte E-Girls sind oft interessiert an Videospielen und leben sich bei Make-up, Haaren und Mode sehr kreativ aus. Sie lieben außergewöhnliche, individualistische Looks.

    Unter Instagram Baddies versteht man umgangssprachlich junge Verbraucherinnen, die sich immer an neueste Trends im Bereich Make-up und Mode halten. Bei ihnen wird besonders auf bestimmte Marken geachtet und sie lassen sich oft auch von Stars und Sternchen inspirieren, so Mintel.

    Zielgruppenorientiertes Marketing im Social-Media-Zeitalter

    Laut Mintel nutzen viele Konsumentinnen ihre Social-Media-Profile, um ihren individuellen Stil auch online zu teilen. Für Unternehmen bieten sich hier gute Möglichkeiten, die Mitglieder der einzelnen Subkulturen zu unterscheiden und gezielt anzusprechen. Punkten können nach Angaben von Mintel besonders Marken, die dazu bereit sind, ihre Zielgruppe in die eigenen Social-Media-Aktivitäten miteinzubeziehen und so eine langfristige Beziehung aufzubauen.

    Wichtig ist hierbei allerdings, die jeweiligen Subkulturen genau zu kennen – und Produkte sowie Online-Inhalte zu entwickeln, die den Wünschen und Bedürfnissen der Zielgruppe entsprechen.

    Quelle: Mintel, Foto: Adobe Stock / gpointstudio

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